Wir unterstützen die Aidshilfe Hamburg.

Damit niemand zurückbleibt.


Seit 1984 stärkt die Aidshilfe Hamburg Menschen und Bevölkerungsgruppen den Rücken, die durch eine HIV-Infektion besonders verletzlich sind: Gesundheitlich, sozial und ökonomisch.

40 Jahre erfolgreicher Wandel

Nach ihrer Gründung während des HIV-Ausbruchs hat sich die Aidshilfe Hamburg von einer Erstanlaufstelle für Betroffene zu einer Einrichtung für Prävention und gesundheitsbezogene Selbsthilfeförderung entwickelt. Ihre Arbeit ist der politischen Verhältnisprävention verpflichtet und dient inzwischen nicht allein dem Kampf gegen AIDS, sondern auch dem Ende der Diskriminierung der Betroffenen. Hierzu engagiert sich die Aidshilfe Hamburg für gesellschaftliche Vielfalt und Toleranz.

Als Förderstiftung ist es unsere Aufgabe als Hamburgische Regenbogenstiftung, Spenden zu sammeln um die Finanzierung dieser Arbeit zu unterstützen. Damit niemand zurückbleibt.


Schwerpunkt-Themen

Youthwork

Hier sprechen junge Menschen über Sexualität, Gesundheit, Selbstbestimmung, Grenzen und Risiken. Das alles moderiert, in einem vertrauensvollen Raum und ohne Vorurteile. Hier haben auch persönliche Erfahrungen, Interessen und Fragen Platz. Das ehrenamtliche Team Youthwork der Aidshilfe Hamburg ist altersmäßig nah bei den Teilnehmenden. Sorgfältig ausgebildet und kontinuierlich fachlich angeleitet finden die Workshops im Aidshilfehaus oder auch vor Ort in Schulen und Einrichtungen statt. In verschiedenen Veranstaltungsmodulen liegen die Schwerpunkte derzeit wahlweise auf Konsens/Körper/Sexualität, HIV/STI-Prävention oder sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.

HIV und Arbeitsleben

Chronische Erkrankungen sind vielfältig wie das Leben selbst. Oftmals sind sie auf den ersten, oder den zweiten Blick erkennbar, vielfach spielen sie sich für viele unentdeckt, hinter den Kulissen ab. Dann wird es schnell schwierig, denn wie sollen andere verstehen, was sie nicht sehen? Wie kann dieses unsichtbare, diese Empfindung so beschrieben werden, dass sie verstanden wird? Wir sprechen in diesem Zusammenhang von den invisibel Challenges und wollen dabei mit unserem Projekt #andersarbeiten beitragen, die Gesellschaft dahingehend stärker zu sensibilisieren, Arbeitgebende zu informieren und Arbeitnehmende bei Ihren Entscheidungen zu unterstützen.


Gesundheitsbotschafter*innen

Deutschland ist ein Einwanderungsland, daran besteht kein Zweifel. Besonders in Hamburg leben viele Menschen mit Wurzeln in anderen Teilen der Welt. Längst ist es selbstverständlich, dass Informationen und Hilfsangebote sprachlich und kulturell divers angelegt sind. Und trotzdem gibt es Barrieren, die verhindern, dass allen alles gleichermaßen gut erreichbar ist. Die Gesundheitsbotschafter*innen der Aidshilfe Hamburg haben eine persönliche Migrationsgeschichte sind selbst Teil einer Community. Dort gehen sie aktiv auf Personen zu, führen Gespräche, vermitteln Informationen und sind behilflich bei der Inanspruchnahme professioneller Dienste. Sie sind eine*r von uns – und damit glaubwürdig und authentisch. Auch bei Themen, die sonst bestenfalls hinter vorgehaltener Hand besprochen werden.

Akzeptanz statt Ausgrenzung

Die eindrucksvollste Veränderung in vierzig Jahren Aidsgeschichte, brachte die Entdeckung der antiretroviralen Therapiemöglichkeiten. Das war Mitte der 1990er. Ihrer Weiterentwicklung ist es zu verdanken, dass HIV-positive Personen heute die gleichen Lebenserwartungen haben wie Menschen ohne HIV. Vorausgesetzt, sie kennen ihren Immunstatus und können frühzeitig mit der Behandlung beginnen. Eine wirksame HIV-Therapie unterdrückt das Virus so weit, dass es im Labor nicht mehr nachweisbar ist. Eine Weitergabe von Mensch zu Mensch ist somit ausgeschlossen.
Weniger rasant verändert hat sich hingegen das Diskriminierungspotential. Egal ob im Berufsleben, im Dating-Alltag oder im Gesundheitswesen. Die selbstverständliche Mitteilung „Ich bin HIV-positiv.“ kann bis heute starke und negative Reaktionen zur Folge haben. Mit Beratungs- und Selbsthilfeangeboten, aber auch mit zahlreichen Programmen und Kampagnen verbreitet die Aidshilfe die einfache Botschaft Nicht nachweisbar = nicht übertragbar. In Workshops und Diskussionsrunden, egal ob mit Mitarbeitenden im Gesundheitswesen oder mit Personalverantwortlichen in Unternehmen geht es immer wieder um Informationsvermittlung. Insbesondere um den selbstverständlichen, inklusiven Umgang mit Personen mit HIV in allen Lebenszusammenhängen.


Leben im Alter – ein Regenbogenhaus

Ein Leben in einem akzeptierenden Umfeld, auch im Alter, auch bei Unterstützungsbedarf, ist der Wunsch vieler – nicht nur queerer Menschen. Unabhängig und in der gewohnten Umgebung leben, wenn diese als fördernd und anregend erlebt wird. Dies waren die am häufigsten genannten Vorstellungen zum Leben im Alter bei einer Befragung der Aidshilfe Hamburg unter schwulen und bisexuellen Männern über 50 Jahren (Gerlach/Szillat, 2017). Anders als in anderen Metropolen existiert in Hamburg bis heute keine Infrastruktur für diese Zielgruppe. Dies soll sich jedoch ändern. Aktivist*innen unter dem Dach der Aidshilfe Hamburg haben sich auf den Weg gemacht für ein Regenbogenhaus in Hamburg. Deutlich gekennzeichnet als Projekt des queeren Gemeinwesens soll hier eine innerstädtische Nachbarschaft unter- schiedlichen Alters, Geschlechts, Herkunft, sexueller Orientierung und sozialen Status entstehen. In dem queere Senior*innen ein sicheres Zuhause haben und Unterstützung bekommen, wenn sie diese brauchen.


Weitere Informationen zur Arbeit der Aidshilfe Hamburg finden Sie hier.

Bankverbindung

GLS Bank
IBAN: DE98 4306 0967 1245 8300 00
BIC: GENODEM1GLS

Kontakt

Hamburgische Regenbogenstiftung
Förderstiftung der AIDS-Hilfe Hamburg e.V.
Lange Reihe 30–32   20099 Hamburg
Tel. 040 / 23 51 99-0    Fax. 040 / 23 51 99-99
info@hamburgische-regenbogenstiftung.de